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Nachrichten aus den Zielmärkten für geschlossene Fonds



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28.07.2011

Deutscher Lagerflächenmarkt boomt

Der deutsche Lager- und Logistikflächenmarkt erreichte mit einem Flächenumsatz von knapp 2,9 Mio. m² im ersten Halbjahr 2011 einen Höchstwert. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine Steigerung um 41 Prozent, im Vergleich zum 5-Jahres-Durschnitt sind es sogar 57 Prozentpunkte. Zu dem Ergebnis trugen aber nicht nur die gesteigerte Anzahl der Abschlüsse bei, sondern auch Deals mit großem Volumen, allein drei über 100.000 m² außerhalb der Big 5. Hinzu kommt, dass zurückgestellte Anfragen aus den Jahren 2009 und 2010 jetzt realisiert wurden.

Dabei übersteigt der Halbjahresumsatz der Big 5 erstmals die Millionen-Grenze: In den Big 5 Ballungsräumen (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt inkl. Wiesbaden/Mainz, Hamburg und München) wurden im ersten Halbjahr rund 1,15 Mio. m² umgesetzt, 38 Prozent mehr als im Vorjahr, 58 Prozent über dem 5-Jahreswert. Vor allem Flächen über 5.000 m² und Eigennutzerflächen standen im Fokus.

Auch der Lager-/Logistikflächenumsatz (Eigennutzer und Vermietungen) außerhalb der Big 5 Ballungsräume hat mit ca. 1,77 Mio. m² einen Höchstwert erzielt. Dadurch wurde auch bereits mehr Fläche als im Gesamtjahr 2006 umgesetzt. Sowohl Vermietungen als auch Eigennutzerumsätze legten im Quartalsvergleich deutlich zu. Entscheidend mitverantwortlich für dieses Rekordniveau waren einige sehr große Neubauprojekte.

Die Hälfte des umgesetzten Volumens im ersten Halbjahr wurde von Unternehmen aus dem Bereich Transport, Verkehr, Lagerhaltung getätigt, die damit die Spitzenposition aus dem Vorjahreszeitraum verteidigen und den Vorsprung ausbauen konnte. Weitere 25 Prozent bzw. 16 Prozent entfallen auf Handels- und Industrieunternehmen.

Die Spitzenmieten für Lagerflächen ab 5.000 m² bleiben in den Top 5-Ballungsräumen im ersten Halbjahr weitgehend stabil, am höchsten in der Region München (6,00 Euro/m²/Monat) vor Frankfurt mit 5,90 Euro/m²/Monat.

Quelle: Jones Lang LaSalle

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27.07.2011

Erfolgreicher Exit: Fidura verkauft SensorDynamics

Wie das Münchner Emissionshaus Fidura mitteilte, haben die beiden Private Equity Fonds Fidura Vermögensbildungs- und Absicherungsfonds und Fidura Rendite Plus Ethik gemeinsam mit anderen Investoren das Grazer Sensorikunternehmen SensorDynamics AG verkauft. Käufer ist der US-Halbleiterhersteller Maxim, der für 164 Mio. USD nicht nur das Unternehmen, sondern auch dessen Verblindlichkeiten übernahm. Der Unternehmenswert steigerte sich damit seit dem Einstieg von Fidura im Jahre 2007 um mehr als das Fünffache. Der Verkauf, der eigentlich für einen späteren Zeitpunkt geplant war, erfolgte bereits nach weniger als vier Jahren Haltedauer. Durch die Transaktion erzielten die beiden Fidura Fondsgesellschaften hohe zweistellige Renditen für ihre Investoren, die sich rein aus privaten Anlegern zusammensetzen. Maßgeblich für den Kauf des Unternehmens war für Maxim, das herausragende technische Know-how und der Zugang zu wichtigen Schlüsselkunden aus der Automobilindustrie.

Quelle: Fidura

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22.07.2011

Gameboy vs. iPhone: Der letzte große Kampf?

2011 könnte das Jahr werden, in dem sich die Zukunft zugunsten von Smartphones und Tablet-PCs entscheidet. Verlierer wären die beiden portablen Systeme der zwei großen Hersteller Nintendo und Sony. Mit 144 Millionen verkauften Geräten ist Nintendo mit seinem DS Marktführer, Sony mit 65 Millionen verkauften Playstation Portables der einzige Konkurrent. Beide Hersteller warten in diesem Jahr mit neuen verbesserten Versionen mit vielen neuen Features auf: Den Nintendo 3DS gibt es seit Ende März in den Läden, Sony wird mit der Next Generation Portable (NGP) im November nachziehen. Doch kann Sie das noch retten? Und gibt es überhaupt noch Käufer für die vergleichsweise teuren (zwischen 250-400 Euro) Geräte? Oder werden Apple und Google den Markt bald unter sich aufteilen?

Eine Studie aus den USA vom Marktforschungsunternehmen Flurry zeigt die Entwicklung bei den Umsätzen für Spiele für portable Geräte deutlich: 2009 hatten Spiele für den Nintendo DS noch einen Marktanteil von 70 Prozent, Spiele für die PSP einen Anteil von 11 Prozent und Spiele für das iPhone und andere Geräte aus dem Hause Apple einen Anteil von 19 Prozent. 2010 stieg deren Anteil mit 34 Prozent fast auf das Doppelte. Nintendo verlor 13 Prozent und hatte nur noch einen Anteil von 57 Prozent, Sony nur noch einen von 9 Prozent.

Die Vorteile von Smartphones und Tablets liegen deutlich auf der Hand: Ein Handy oder ein Tablet trägt man meist sowieso mit sich, ein zusätzliches Gerät ist nicht nötig. Das Angebot an Spielen in den angeschlossenen App-Stores ist überwältigend und vergleichsweise um ein vielfaches günstiger, wenn nicht umsonst, als die teuer zu kaufenden Spiele für die Konsolen von Sony und Nintendo. Es wird schwer sein, dem Kunden die teuren Preise zu vermitteln, wenn man im App-Store von Apple Spiele, die auf anderen Plattformen die Entwicklungskosten bereits eingespielt haben, viel günstiger erwerben kann. Zudem stehen die Spiele für die portablen Konsolen in Kokurrenz zu ihren eigenen Konsolen, der XBox360 und der Sony Playstation 3. Die Spiele hierfür sind nicht mehr viel teurer als die für die portablen Geräte, aber die Gegenleistung, was Schnelligkeit und Grafik angeht, ist meist immer noch höher. Hinzu kommt, dass die Hardware von Smartphones in den letzten Jahren signifikant leistungsfähiger geworden ist. Sie werden heutzutage von Technik angetrieben, die man vor ein paar Jahren noch in Laptops hätte finden können.

Preis und Technik der beiden neuen Handhelds zielen auf die Gruppe der Intensiv-Spieler ab. Gelegenheitsgamer, eine wachsende und in den letzten Jahren stark umworbene Zielgruppe, wird weiterhin mal eben nebenbei in der Mittagspause spielen und sich schnell im App-Store für 79 Cent ein Spiel für zwischendurch runterladen. Die Hemmschwelle für einen Einkauf ist einfach viel niedriger. Ob sich Sony und Nintendo mit ihren neuen Portables dagegen behaupten können, bleibt abzuwarten.

Quelle: Flurry Analytics

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20.07.2011

Deutscher Gamesmarkt 2011: 4,6 Milliarden Einnahmen

In seinem aktuellen "Games Markt Revenue Report 2011" prognostiziert das Marktforschungsinstitut Newzoo für das laufende Jahr der deutschen Spieleindustrie Einnahmen in Höhe von 4,6 Milliarden Euro. Das entspricht einem Wachstum von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit steht Deutschland auf einem hervorragenden Platz, denn im Gegensatz dazu wird dem Markt in den USA ein Minus von 3 Prozent und dem britischen Markt ein Minus von einem Prozent gegenüber 2010 vorausgesagt. Die klaren Gewinner sind laut der Studie Download-Verkäufe und Online-Games, während Casual Games (Gelegenheitsspiele) im Internet eindeutig zu den Verlierern gehören. Den größten Wachstumsmarkt mit einem Plus von 37 Prozent sieht Newzoo im digitalen Verkauf, gefolgt von MMO-Spielen wie World of Warcraft mit einem Plus von 23 Prozent. Aber auch Mobile Games für z.B. Handys (+12%) und Social Games wie Farmville (+8%) stehen bei den deutschen Usern hoch im Kurs. Nur Casual Games-Portale müssen mit einem Minus von zehn Prozent rechnen. Im Report benennt Newzoo auch einige Fakten: Unter den Deutschen gibt es 36 Millionen Gamer, 42 Prozent davon weiblich, die zusammengenommen 47 Millionen Stunden am Tag spielen. Die Hälfte davon spielt Online oder Mobile Games. Die durchschnittliche Spielzeit hat sich in den letzten zwei Jahren auf 6,4 Stunden pro Woche verdoppelt. Der deutschen Spiele-Industrie wird auch weiterhin ein gutes Wachstum vorausgesagt, da viele deutsche Unternehmen in den aktuellen Wachstumsmärkten Free-2-Play und Mobile Games führend engagiert sind.

Quelle: IGN

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15.07.2011

Hamburg Süd: Östliche Mittelmeerroute wird restrukturiert

Die zum Bielefelder Oetker-Konzern gehörende Reederei Hamburg Süd teilte jetzt mit, dass sie ihre Dienste auf der Route zwischen Nordeuropa und dem östlichen Mittelmeer straffer und rationeller organsieren wird. Grund seien negative Marktentwicklungen. Ab Anfang August wird der Nord-Service in die Türkei eingestellt, gleichzeitig wird die Südroute so umstrukturiert, dass die wichtigsten Häfen der Nordroute beinhaltet sind. Von den angefahrenen Häfen bestehen sehr gute Verbindungen nach Tunesien, Algerien und zu den Häfen im westlichen Mittelmeer.

Zusätzlich werden in Kooperation mit der SEAGO Line zwei wöchentliche Dienste in die Türkei und nach Israel angeboten. Zusammen mit der veränderten Südroute soll so die Qualität des alten Service gehalten werden.

Quelle: Hamburg Süd

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13.07.2011

Containerschifffahrt in 2012:
Neuer Druck auf Raten erwartet

Wie der THB berichtet, steht der Containerschifffahrt ein weiteres Rekordjahr bevor: Im nächsten Jahr werden laut aktuellem Stand 230 neue Frachter mit einer Kapazität von 1,55 Millionen TEU in Dienst gestellt. So viele Werftablieferungen gab es noch nie zuvor. 59 der neu gebauten Containerschiffe werden eine Kapazität von über 10.000 TEU aufweisen. Damit wird ein Flottenwachstum von 9,5% auf 16,8 Millionen TEU prognostiziert.

Dieser Umstand wird sich weiter negativ auf das Charterratenniveau auswirken.

Quelle: THB

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04.07.2011

Private Equity-Boom im Mittelstand: Wettbewerb wächst massiv

Laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl & Partner wächst das Interesse von Beteiligungsgesellschaften am deutschen Mittelstand stark. 98 Prozent der Risikokapitalgeber planen noch im laufenden Jahre neue Beteiligungen an Unternehmen. 90 Prozent investieren in den Mittelstand mit bis zu 100 Mio. Euro Umsatz. Aber auch auch das Marktumfeld für Verkäufe der Beteiligungen hat sich so verbessert, dass 79 Prozent der Private Equity-Unternehmen einen Exit planen. Die zwei wichtigsten Gründe für die Aufnahme von Risikokapital sind die Wachstumsfinanzierung und die Nachfolgeregelung. Das gestiegene Interesse strategischer Investoren und internationaler Private Equity-Gesellschaften am deutschen Mittelstand treibt die Preise in die Höhe und verschärft die Konkurrenz. Die positive Stimmung, die sich durch den Wirtschaftsaufschwung erklärt, nutzen die Unternehmen, um in der Boom-Phase das Risikokapital für Investitionen zu nutzen. "Die Finanzkrise ist ausgestanden, jetzt benötigt die Wirtschaft Wachstumskapital. Die Beteiligungsbranche hat erkannt, dass sie im Mittelstand die attraktivsten Investitionschancen vorfindet. Die Liquidität dafür ist vorhanden", betont Björn Stübinger, Partner von Rödl & Partner.

Eindeutige Favoriten für den Einstieg der Risikokapitalgeber sind Unternehmen aus der IT-, Cleantech- und Medizintechnik-Branche. Aber auch Maschinenbau, Erneuerbare Energien und neuerdings wieder die Automobilbranche sind für die Investoren interessant.

Das Risikokapital ist aus der Wachstumsfinanzierung des Mittelstandes nicht mehr wegzudenken und wird auch gebraucht. Für die Beteiligungsgesellschaften ist der Mittelstand attraktiv wie nie zuvor. Nur für ausländische Investoren ist laut der Studie von Rödl der Standort Deutschland immer noch nicht auf Dauer attraktiv: Es fehlen die steuerlichen und rechtlichen Anreize.

Quelle: Rödl & Partner

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10.06.2011

Atomausstieg: Deutsche schneller als Regierung

Der Atomausstieg bis zum Jahr 2022 ist beschlossen. Die meisten Deutschen dürfte das laut einer Umfrage von Toluna unter 1000 Bundesbürgern, die bereits im April durchgeführt wurde, freuen. Demnach vertrauen 90% der Befragten darauf, dass die durch den Atomausstieg entstehende Lücke in der Versorgung durch umweltfreundliche Energien geschlossen werden kann. 49% sind davon, dass Windenergie eine entscheidende Rolle spielen wird, jeweils 20% der Befragten setzen auf Solarenergie und Wasserkraft. Gefragt nach der Geschwindigkeit des Atomausstiegs, sind die Deutschen sogar noch schneller als die Bundesregierung: Laut der Umfrage halten 41% den Ausstieg bis zum Jahr 2015 für möglich, 29% bis zum Jahr 2020. Das zeigt deutlich, dass in den Köpfen der Deutschen die Energiewende bereits stattgefunden hat.

Quelle: dailygreen.de

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