11.11.2010
Erneuerbare Energien: China wird zum grünen Riesen
Wie das Handelsblatt berichtet, baut China seine ökologischen Industrien zur neuen Großmacht aus. In den Städten sterben laut Weltbank jährlich 750.000 Menschen an den Folgen von Erkrankungen durch Umweltzerstörung. Die Verschmutzung von Luft, Seen und Flüssen kostet die Wirtschaftsmacht nach inoffiziellen Berechnungen aber auch jährlich fünf bis acht Prozent der Wirtschaftskraft. Das Land ist über die rasante Umweltzerstörung beunruhigt und gewillt, große Teile der Energieversorgung auf saubere Quellen umzustellen. Windmüller erhalten zum Beispiel das Land für ihre Mühlen kostenlos von der Regierung. Mit marktpolitischen Maßnahmen fördert die chinesische Führung einen schnellen Ausbau der Solar- und Windindustrie im eigenen Land: Pekings Fünfjahresplan, der 2011 in Kraft tritt, sieht laut Medienberichten eine Förderung von über 540 Milliarden Euro für alternative Energien vor. Zehn mal mehr als Deutschland für diesen Zeitraum geplant hat.
Neben finanzieller Unterstützung setzt die chinesische Regierung aber vor allem auch darauf, ausländische Firmen strikt vom chinesischen Markt auszuschließen. An Vergabeverfahren nehmen Ausländer einfach nicht teil. Durch die Milliardenaufträge aus dem eigenen Land, können die chinesischen Marktführer in einem Maße expandieren, mit dem kein Hersteller aus Europa oder den USA mithalten kann. Das Know-How kaufen die chinesischen Unternehmen über Lizenzen im Ausland ein oder generieren es über Joint-Ventures mit den ausländischen Firmen. Chinesische Firmen produzieren im Schnitt 20-30 Prozent billiger als ausländische Hersteller von Solarmodulen oder Windkraftanlagen. Und sie fangen jetzt an, massiv ins Ausland zu expandieren, kaufen Firmen auf, produzieren vor Ort, um die ausländischen Märkte schneller und kostengünstiger beliefern zu können. Goldman Sachs prophezeit, dass China in diesem Jahr 65 Prozent des weltweiten Photovoltaik-Marktes kontrollieren wird. Letztes Jahr waren es noch 50 Prozent.
In Deutschland, größter Solarmarkt der Welt, ist die Entwicklung deutlich spürbar: Im ersten Halbjahr wurden 35 Prozent aller Module von chinesischen Herstellern produziert. Zählt man die deutschen Handelsmarken, die in China produzieren lassen, sind es über 50 Prozent. Aber auch in Sachen Windkraft müssen sich Europäer wie US-Amerikaner sehr warm anziehen. Noch haben sie die Nase vorn, doch China strebt in diesem Industriezweig, nach der Solarindustrie, ebenfalls die Marktführerschaft an.
Quelle: Handelsblatt
09.11.2010
Deutliche Überkapazitäten: Druck auf Bulkschifffahrt wird zunehmen
Wie der THB berichtet, wird nach der Containerschifffahrt auch der Markt für Bulker unter Druck geraten. Der Grund dafür sind die 2011 bevorstehenden Ablieferungen der Bulker-Neubauten, die zum großen Teil noch vor der Finanzkrise bestellt wurden. Michael Aasland von der Klassifikationsgesellschaft DNV sagte, dass nächstes Jahr "rein rechnerische jeden Tag zwei neue Bulker in Fahrt" kommen würden. Hinzu käme, dass Bestellungen für neue Bulker zurzeit stark anziehen. Dies lösst sich auf die momentan extrem niedrigen Preise im Bulker-Segment zurückführen. Es scheint, dass Reeder jetzt die noch günstigen Preisen nutzen, um mit den Neubauten ihre Flotten konkurrenzfähig zu halten.
Quelle: THB
25.08.2010
Private Equity: Der Markt erholt sich
Wie das Online-Portal Beteiligungsreport berichtet, beliefen sich die Investitionen im Bereich Private Equity in Deutschland im ersten Halbjahr auf 2.243 Millionen Euro. Im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres verdreifachten sich damit die Investitionen und erreichten fast das Gesamtvolumen des Jahres 2009 (2.738 Millionen Euro). Die Gesamtinvestitionen des ersten Halbjahres teilen sich für das erste Quartal auf 1.570 Millionen Euro und für das zweite Quartal auf 673 Millionen Euro auf. Dabei wurde in allen drei Teilbereichen (Venture Capital, Minderheitsbeteiligungen, Buy-Outs) zugelegt, zum Teil sehr deutlich. Diese Zahlen liefert die gerade vom Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften BVK veröffentlichte Statistik.
Quelle: beteiligungsreport.de
20.08.2010
Immobilieninvestoren tun sich schwer
Der Mangel an Angeboten aus dem Core-Segment begrenzt die Investitionen in den europäischen Immobilienmarkt und drückt die Spitzenrenditen für Büroobjekte. Dies ist das Resümee des aktuellen Investmentmarktberichts der BNP Paribas, schreibt das Newsportal Fondstelegramm. Als Gründe für die gehemmte Reaktion der Investoren werden Preisbereinigungen, eine geringe Mieternachfrage und der allgemein unsichere Ausblick auf die Entwicklung der Wirtschaft genannt. Die Investmentmärkte würden sich nur schleppend erholen, solange der Markt für Vermietungen trotz des Aufschwungs stockend bleibe.
Quelle: Fondstelegramm
12.07.2010
Solarmodule: Entwicklung des Preisindex
Wie das Newsportal Beteiligungsreport berichtet, ist der Preis für kristalline Modultypen, die in Europa hergestellt werden, im Vergleich zum Vormonat um 1,0 % gesunken. Seit Januar sind es sogar 5,4 %. Der gleiche Modultyp, allerdings hergestellt in China, hat dagegen leicht angezogen: Der Preis stieg zum Monat Mai 2010 um 1,3 %, seit Anfang des Jahres um insgesamt 2,6 %.
Kristalline Modultypen sind die meist verbreiteten Modultypen für Solaranlagen und bestehen in der Hauptsache aus Silizium. Man unterscheidet monokristalline Module, bei denen die einzelne Fotovoltaik-Zelle aus einem einzigen Kristallblock gesägt wird, und polykristalline Module, die aus Zellen bestehen, die aus einem zuvor aus vielen Kristallen gegossenen Block geschnitten werden. Dieses Verfahren ist günstiger.
Quelle: beteiligungsreport.de
12.07.2010
Einspeisevergütung für Solarstrom wird gekürzt
Der Vermittlungausschuss von Bundesrat und Bundestag hat am 09.07.2010 entschieden, dass die Einspeisevergütung für Solarfonds in zwei Schritten gekürzt wird: Rückwirkend zum 01. Juli 2010 beschloss der Ausschuss die Kürzung um 13 %. Zum 1. Oktober 2010 folgt dann eine weitere Kürzung um 3 %. Damit teilte der Ausschuss die von Bundesumweltminister Röttgen vorgeschlagen 16 % zum 01. Juli 2010 nur in zwei Schritte. Der stellvertretende energiepolitische Sprecher der SPD, Dirk Becker, kritisierte die Zustimmung des Bundesrates zu diesem Kompromiss. Der Vermittlungsausschuss "habe seine Chance verspielt, die Solarförderung mit einer Einigung auf eine maßvolle Einmalsenkung zukunftsorientiert auszurichten".
Bisher lag die Einspeisevergütung je nach Einspeisevolumen und Art der Solaranlage zwischen 28,43 und 39,14 Cent/kWH
Quelle: solarserver.de
08.07.2010
Investitionen in den europäischen Immobilienmarkt nehmen wieder zu
Wie die Immobilien Zeitung in ihrer Online-Ausgabe berichtet, hat der Investmentmarkt in Europa im ersten Halbjahr 2010 angezogen. Laut den Berechnungen des renommierte Immobilenunternehmens Jones Lang LaSalle (JLL) stiegen die Investitionen im Vergleich zum Vorjahreszeitrum um fast 80% auf 43 Mrd. Euro an. Neben London, wurde dabei laut JLL vor allem in Deutschland, Frankreich und Skandinavien investiert. Das Interesse am Erwerb größerer Objekte in Metropolenregionen mit einer langfristigen Vermietung, so genannten Core-Immobilien, sei wieder aufgelebt. Für das Gesamtjahr wird mit einer einem Durchbruch der 100 Mrd. Euro-Grenze und einer Stabilisierung der Nettoanfangsrenditen gerechnet. Bei einigen Standorten sind diese allerdings weiter gefallen, darunter Berlin, Frankfurt und Hamburg.
Quelle: Immobilien Zeitung
08.07.2010
Containerschifffahrt: Tiefpunkt scheint überwunden
Die Containerschifffahrt scheint sich allmählich von der Talfahrt, die durch die weltweite Finanzkrise ausgelöst wurde, zu erholen. Wie der THB berichtet, sind die Erholung des Ost-West-Handels, anziehende Charterraten und der Abbau aufliegender Schiffe aussagekräftige Indizien für die gute Entwicklung. Allerdings warnen Experten wie das renommierte Beratungshaus Drewry vor zu großem Optimismus. Faktoren wie Ladungsrückbau und Ablieferung von Neubauten könnten den Aufwärtstrend verlangsamen oder gar stoppen.
Quelle: THB
28.06.2010
iPhone: Exklusiv-Vertrag mit der Telekom könnte bald enden
Wie die Online-Plattform PC-Games berichtet, könnte Apple sein I-Phone bald mit einem anderen Mobilfunkanbieter als der Deutschen Telekom vertreiben. Wie bereits seit März diesen Jahres bekannt ist, haben beide Seiten die Option, den Exklusiv-Vertrag vorzeitig im Dezemzber 2010 aufzulösen.
Nun wurde bekannt, dass Apple bis jetzt mit zwei weiteren Mobilfunkanbietern über den Vertrieb seines begehrten Smartphones verhandelt. Namen wurden allerdings nicht genannt. Auch über den zeitlichen Rahmen der Verhandlungen ist nichts bekannt.
Derzeit vertreibt T-Mobile das I-Phone exklusiv als Vertragshandy.
Quelle: pcgames.de
25.06.2010
Große Beliebtheit: Rekord für Free Realms
Das Sony-MMOG Free Realms erfreut sich außerordentlicher Beliebtheit, schreibt das Internetportal mediabiz. Das familienfreundliche Online-Game kann seit seinem Start im April 2009 12 Millionen Registrierungen vorweisen. Wenn es allein um diesen Indikator geht, kann man Free Realms in einem Atemzug mit dem Branchenriesen World of Warcraft nennen.
Quelle: mediabiz.de